Vinkovci – Stadt der traditionellen Kultur, der Sprache und des Brauchtums

Die Bewohner der Stadt Vinkovci sagen gerne: „Wer einmal die Atmosphäre des Festes „Herbst in Vinkovci“ erlebt hat, findet es unmöglich, nicht zurück zu kehren!“. Und es ist in der Tat schwierig, all die Veranstaltungen zu beschreiben, die die Menschen von Vinkovci als unermüdliche Gastgeber während der zehn Herbsttage für ihre Gäste aus der ganzen Welt organisieren. Die ganze Stadt wird zusammen mit ihren Besuchern vom Gesang und Tanz getragen. Der „Herbst in Vinkovci“ ist eine Folkloreschau, die nicht nur die Tradition Slawoniens, sondern Brauchtümer aus allen Regionen Kroatiens pflegt.

Auf diese Weise wird der Herbst gefeiert, die Jahreszeit, in der die Natur die ganzjährliche selbstlose Arbeit der Bauern belohnt.

Als Slawonien langsam vom schnellen Rhythmus des modernen Lebens angegriffen wurde und Gefahr bestand, dass die Besonderheit der Region verloren gehen könnte, entstand die Notwendigkeit, die Traditionskultur dieser Region zu beschützen. Diese wurde durch die Schau der autochthonen Folklore verwirklicht, zuerst der Folklore Slawoniens und der Baranja. Bald sprang die Veranstaltung die regionalen Grenzen und begann, alle die die Traditionskultur, die Sprache und das Brauchtum lieben und schätzen zu verbinden. Vinkovci, das Herz der Šokadija, des Gebiets der Schokatzen, wurde zum Treffpunkt der autochthonen Volkskultur und Lebensart und eine einmalige Schau, die jedes Jahr reicher an neuen Veranstaltungen wird, sei es im wissenschaftlichen, touristischen, wirtschaftlichen, sportlichen oder unterhaltenden Bereich. Und das schon seit vierzig Jahren. Dieses Jahr wird Vinkovci für die vielen Liebhaber der Volkskultur und des Brauchtums vom 10. bis 19. September Gastgeber sein.
Source: Croatia.hr

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Weihnachtsfeiertage im Wallfahrtsort mit lebendiger Krippe

Erschienen in: Landesinnere Kroatiens
Erschienen am: 04.12.2008

In Aljmaš, dem bekannten Wallfahrtsort der Mutter Gottes im Osten Kroatiens, wird das zweite Mal in Folge eine lebendige Krippe organisiert. Das Programm findet an Heiligabend, am 24. Dezember, am 26. Dezember und an Feiertag der
Heiligen Drei Königen, am 6. Januar 2009, statt. Die Krippe, in der das Jesuskind nach seiner Geburt im Stall in Betlehem liegt, ist einer der häufigsten Weihnachtsdekors. Auch wenn der Brauch, eine lebendige Krippe darzustellen, schon ca. zweitausend Jahre, und in einigen europäischen Städten sogar einige Jahrhundert alt ist, ist dieser Brauch aufgrund von geschichtlichen Umständen in Kroatien ein neuerer Brauch. Die erste lebendige Krippe wurde vor einigen Jahren vor der Zagreber Kathedrale aufgestellt, danach in Osijek, und seit letztem Jahr auch in Aljmaš, dem Wallfahrtsort der Mutter Gottes der Zuflucht. Das Gebiet um Aljmaš ist am meisten für den Wallfahrtsort der Heiligen Mutter Maria bekannt, und so will man auch mit dem Projekt der lebendigen Krippe die geistliche Dimension der Weihnachtsfeiertage betonen.

Die erste lebendige Krippe wurde im vergangenen Jahr mit der Hilfe von ca. 50 Volontären und Spendern organisiert, und zwar unter dem Motto Folgt dem Weihnachtsstern nach Aljmaš. Außer dem Spektakel der lebendigen Krippe auf dem Brüder-Radic-Platz vor der Wallfahrtsstätte werden auch Ausstellungen für handgemachte Gegenstände, Stände mit Weihnachtssüßigkeiten, eine Werkstatt für die Herstellung von Adventschmuck aus Stroh, Darstellungen alter Bräuche usw. organisiert. Für eine vollkommene Atmosphäre werden auch Konzerte in der Kirche stattfinden. Außer der Betonung der geistlichen Dimension dieser Feiertage wird auch das Ziel verfolgt, ein Veranstaltungsangebot zu schaffen, das die Gäste nicht nur zu diesem Anlass, sondern das ganze Jahr über in dieses Gebiet locken wird. Die Vorbereitung dieser Veranstaltung wird durch Zusammenarbeit zwischen der Agentur für lokale Demokratie, der Touristischen Zentrale für Tourismus der Gemeinde Erdut, der Gemeinde Erdut und dem Pfarramt Aljmaš realisiert. IM Verlauf der Geschichte sind im Gebiet um Aljmaš drei Kirchen bekannt geworden, die erste aus dem Jahre 1697, die zweite aus dem Jahre 1708 und die dritte aus dem Jahre 1846. Aljmaš wird 1704 zum Wallfahrtsort. Der Jesuitenorden gründet im selben Jahr ein Sanktuarium der Mutter Gottes, nachdem er eine Statue der Mutter Gottes aus Lugo (Laško) Baranja nach Aljmaš gebracht hat. Aljmaš bekam im Jahre 1807 ein Pfarramt. 1857 schenkt Bischof Strossmayer der Wallfahrtsstätte Aljmaš eine neue (die heutige) Statue der Mutter Gottes, die in Wien angefertigt wurde. Im Laufe des Heimatkrieges wurde die Statue der Mutter Gottes nach Osijek gebracht. Im Jahre 1998 wurde die Statue zurück nach Aljmaš gebracht, und im Jahr darauf begannen die Vorbereitungen für den Bau einer neuen Kirche, der vierten in drei Jahrhunderten des Bestehens der Wallfahrtsstätte in Aljmaš. Sie wurde im Jahre 2004 fertig gestellt und getauft, genau im Jahr, in dem diese Wallfahrtsstätte 300 Jahre besteht. Im Jahre 2006 wurde auf dem Hügel über Aljmaš im Rahmen der Kalvarija – die 1726 von Jesuiten errichtet wurde, aber
die im Laufe der Geschichte abgerissen und vernichtet wurde – ein 480 Meter langer Kreuzweg gebaut und gesegnet, der mit Betonwürfeln verkleidet ist. Es wurden 14 große Kreuze aus Eiche, neben denen sich Marmorplatten mit angemessenem Text befinden, aufgestellt. Der Ausbau der Wallfahrtsstätte Aljmaš wurde im Jahre 2007 vollständig beendet, als ein Pilgerbereich, zahlreiche Beichtstühle, ein Raum für Pilger, eine Kapelle, ein Saal, ein Souvenirgeschäft sowie eine Toilette errichtet wurden. Auch die ganze Umgebung um die Wallfahrtsstätte herum wurde eingerichtet und mit
Pflastersteinen bepflastert, es wurden Hecken und Blumen gepflanzt. Dieser Wallfahrtsort ist ein häufiges Ziel für Pilger und eines der bedeutendsten kroatischen Wallfahrtsorte, der pro Jahr von ca. 100.000 Gläubigen, am zahlreichsten an Maria Himmelfahrt am 15. August, besucht wird. Das Dorf Aljmaš wird zum ersten Mal in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erwähnt, sein Name stammt vom ungarischen Wort Alma, was Apfel heißt. Das Dorf ist für seinen Dorf-, Jagd- und Angeltourismus bekannt.
 

Quelle: press.croatia.hr

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Blanje – Die neue Perle Slawoniens

Erschienen in: Landesinnere Kroatiens,Urlaubsregionen Kroatien
Erschienen am: 26.11.2006

Erholung und Entspannung, Fischen, Reiten, Radfahren, ein gastronomisches Angebot, Ruhe und eine unberührte Natur – das sind nur einige der zahlreichen Möglichkeiten, die die jüngst der Öffentlichkeit vorgestellte Gesellschaft der Naturfreunde und Naturschützer Blanje an einem einzigen Ort anbietet. Das Dorf Blanje liegt in der Gemeinde Viljevo unweit von Osijek, bzw. von Donji Miholjac, und hier hat der Besitzer eines Bauernhofs Branimir Blanje als Ort erkannt, der sich zu einer Touristenattraktion gestalten lässt. Der Bauernhof erstreckt sich über etwa fünf Hektar Land mit einem Gebäude von etwa 300 Quadratmetern, das den Bedürfnissen der Mitglieder der Gesellschaft angepasst wurde.

Es wurden auch Fremdenzimmer mit acht Betten eingerichtet. In der Nähe des Gebäudes befinden sich zwei künstliche Seen mit eigenem Quellwasser, die den im Grünen gelegenen Fluss Karašica speisen. Auf dem Hof gibt es auch einen Stall mit zwei Pferden, zu denen im Rahmen des Dorftourismus in Kürze noch zwei weitere hinzukommen sollen, und es steht auch eine echte alte Kutsche zur Verfügung. Diejenigen, die diese Art der Freizeitgestaltung und Erholung nicht mögen, können sich auf Fahrrädern auf den nahe gelegenen Radweg begeben, auf dem man Blanje und seine Umgebung umrunden kann, und auch für Fotosafaris auf der Drau, zum Bogenschießen, Volleyballspielen und für das Fußtennis sind alle Vorbereitungen getroffen. Dies ist eine neue Sportart, die eine ganz eigene Verbindung von Fußball und Tennis darstellt.

Der Besitzer selbst hat bereits eine ganze Reihe zusätzlicher Programme ausgehandelt, an denen sich auch die umliegenden Gemeinden Kopacevo, Orahovica, Ladimirevci und Vukovar beteiligen werden, so dass die Touristen bei einem Besuch all der erwähnten Ortschaften Slawonien in voller Pracht erleben können. Die Besucher können im Rahmen des Gastronomieangebotes des Hofes auch die einheimischen slawonischen Spezialitäten genießen, und sie können eine ethnographische Sammlung besichtigen, die etwa 2000 historische Exponate umfasst.

Quelle: Tourismusverband Kroatien

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Croatia Blog - 27.03.2016
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