Kroaten gegen Kroaten

Erschienen in: Sport
Erschienen am: 31.05.2006

Nach längerem Hin und Her gibt es an dem Spiel der kroatischen Fußball-Nationalmannschaft am kommenden Sonntag, 4. Juni, im Fuldaer Stadion anscheinend nichts mehr zu rütteln. Die Kroaten kommen und spielen gegen ein All-Star Team bestehend aus ehemaligen kroatischen Starspielern. Einige Spieler aus der Region sollen die Mannschaft ergänzen. So zu lesen auf der offiziellen WM-Seite des kroatischen Fussballverbandes.

Dass Trainer Zlatko Kranjcar mit seinen „Jungs“ nach Fulda kommt ist das Verdienst von Oberbürgermeister Gerhard Möller und Bürgermeister Wolfgang Dippel. Letzterer ist Sportdezernent und erklärter Fußballfan. Schon im Sommer 2005 hatte sich die Stadt um ein Trainingsspiel der kroatischen Mannschaft in Fulda beworben. Dass es nach vielen aufreibenden “Entscheidungsschleifen” nun am Sonntag soweit ist, freut Dippel ganz besonders.

Die Kroaten werden ihr fünftes WM-Testspiel in Fulda bestreiten. Unter dem Motto “Kroaten gegen Kroaten für Kroatien” trifft das Nationalteam um 17 Uhr auf eine All-Stars Mannschaft die von Slaven Bilic, Goran Vlaovic, Fredi Bobic, Sasa Bjelanovic, Tomislav Maric angeführt wird. Die Mannschaft soll nach aktuellem Kenntnisstand um einige Spieler aus der Region ergänzt werden. Wer das genau sein wird, das steht noch nicht abschließend fest.

Das Spiel wird übrigens live im kroatischen Fernsehen, NOVA TV, übertragen und auch Osthessen-News wird dabei sein. Kinder bis zehn Jahre können kostenlos ins Stadion. Karten gibt es im Sporthaus Kohlhäuser Feld, Dalmacija-Grill Lauterbach, Sparkasse Fulda, Gaststätte zum Alten Brunnen Bachrain und Steak-Haus Bad Hersfeld.

Am 3. Juni bezieht die kroatische Mannschaft Quartier im Hotel Dorint Resort & Spa in Bad Brückenau. Zehn Tage später absolvieren die Kroaten in Berlin gegen Brasilien das erste Spiel in der Vorrundengruppe F, zu der auch Australien und Japan gehören. In den Vorbereitungsspielen treffen die kroatischen Fußballprofis auf die Mannschaften aus Spanien, Iran und Österreich.
Quelle: osthessen-news.de

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Darf ein Trainer seinen eigenen Sohn aufstellen?

Erschienen in: Sport
Erschienen am: 30.05.2006

Heftige Kritik hat die Nominierung von Kranjcar, der Sohn des Trainers der kroatischen Nationalmannschaft ausgelöst. Dies stellt die grundsätzliche Frage auf: Darf ein Trainer seinen eigenen Sohn für die WM aufstellen? Meine Meinung: Klar! Kranjcar ist das größte Talent in der kroatischen Auswahl und ein Top-Spieler. Pfeifft auf die Medien! Kranjcar ist top.

Hier der Artikel aus sportal.de
Heftige Kritik an Balkan-Trainern Heftige Kritik müssen Ilija Petkovic (Serbien-Montenegro) und Zlatko Kranjcar (Kroatien) wegen der Nominierung ihrer Söhne für die WM einstecken. Petkovic hat seinen 32-jährigen Sohn Dusan in das Team berufen, Kranjcar seinen 22-jährigen Nachkömmling Niko. Als Skandal und Selbsttor bezeichnete die Belgrader Zeitung Blic die Entscheidung von Petkovic. Dusan, der für OFK Belgrad spielt, sei ein ein schlechter und erfolgloser Spieler, Kranjcar, der für Hajduk Split spielt, sei übergewichtig.

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WM-Countdown: Kroatien im Portrait

Erschienen in: Sport
Erschienen am: 30.05.2006

Das Land
Kroatien ist trotz seiner eher geringen Einwohnerzahl (etwa 4,5 Mio. leben auf 56.500 Quadratkilometern) einer der größten Produzenten von Klasse-Fußballern in Europa. Jahr für Jahr verlassen Duzende Kicker das Land, um in kleinen und großen Ligen Europas ihr Glück zu versuchen. Seit 1991 ist Kroatien eine eigenständige Republik, deren Hauptstadt Zagreb ist. Kroatien lebt großteils vom Fremdenverkehr, aus ganz Europa reisen jährlich mehrere Millionen Menschen an die malerische Adria-Küste. Auch der EU könnte Kroatien in der nächsten Zukunft beitreten, den Status eines offiziellen Beitrittskandidaten hat man seit Jänner 2006, seit Ende 2005 werden Beitrittsverhandlungen geführt. Österreich ist mit Abstand größter Auslandinvestor in Kroatien.

Die Erfolge

Als noch junge Nation erfuhr Kroatien seinen Höhepunkt bei seiner ersten WM-Teilnahme 1998, als man sensationell den dritten Platz belegte, dabei unter anderem Deutschland (3:0) und die Niederlande (2:1 im Spiel um Platz drei) besiegte. Davor Suker krönte sich damals zum WM-Torschützenkönig (sechs Treffer). Neben der Vorrundenniederlage gegen Argentinien (0:1) musste man sich nur dem späteren Weltmeister Frankreich (1:2) beugen. Bei der Europameisterschaft 1996 fuhr man mit großen Zielen nach England, unterlag schließlich im Viertelfinale Deutschland mit 1:2. Im Jahr 2000 verpasste man die Qualifikation für die EM, 2002 schieden die „Vatreni“ (die Feurigen) bei ihrer zweiten Endrunde schon in der Vorrunde aus.

Das Spiel

Die Mannschaft ist auf allen Positionen gut besetzt, kann als homogen und kompakt bezeichnet werden. Den Primgeigern von einst rückten zweifelsohne technisch beschlagene Kicker nach, doch die Genialität eines Sukers oder Prosineckis fehlt. Der Star ist sicher die Mannschaft, über torgefährliche Offensivkräfte verfügt Zlatko Kranjcars Truppe freilich dennoch. Allen voran der 30-jährige Dado Prso (Glasgow Rangers), Marko Babic (Bayer Leverkusen) und Ivan Klasnic (Werder Bremen). Kranjcar übernahm die Truppe nach der wenig glorreichen EM 2004, als es in der Vorrunde zwei Remis sowie eine 2:4-Niederlage gegen England gab. Der einstige Rapid-Kicker hat an der Zusammensetzung nicht viel verändert, pflegt allerdings einen wesentlich umgänglicheren Stil als sein autoritärer Vorgänger Otto Baric. Im Lager der Kroaten gibt man sich optimistisch, in Gruppe F (mit Brasilien, Japan und Australien) zumindest Platz zwei zu erreichen. In der Qualifikation jedenfalls lieferte man eine souveräne Vorstellung ab, schoss sich ungeschlagen zu Platz eins vor Schweden und Bulgarien.

Die Stars

Dado Prso
Der Mann mit dem Pferdeschwanz ist ein echter Spätstarter. 1994 verließ der heute 31-Jährige seine Heimat Richtung Frankreich, verdingte sich als Amateur-Kicker und Automechaniker, ehe der AS Monaco 1997 auf ihn aufmerskam wurde. Über Ajaccio erkämpfte er sich schließlich einen Platz bei den Monegassen und avancierte dort zu einer scharfen Waffe im Sturm: 2002/03 gelang der Durchbruch, Prso erzielte in 20 Spielen 12 Treffer. Da hatte auch schon Kroatiens damaliger Teamchef Otto Baric Notiz von ihm genommen. Bei seinem Team-Debüt im EM-Quali-Spiel gegen Belgien im März 2003 siegte Kroatien dank zweier Prso-Tore 4:0, seitdem hat der derzeit für die Glasgow Rangers Spielende seinen Platz fix.

Niko Kranjcar
Der Sohn von Trainer Zlatko Kranjcar ist einer der ganz wenigen im kroatischen Kader, der sein Geld noch in der Heimat, respektive beim Fünften der abgelaufenen Meisterschaft, Hajduk Split, verdient. Nach der WM sollte sich das freilich ändern, angeblich hat auch Bayern schon Interesse am „kroatischen Zidane“ bekundet. Dank seiner Kreativ-Arbeit im Mittelfeld hat der 21-Jährige in den vergangenen zwei Jahren auch jene Kritiker verstummen lassen, die ihm Protektion unterstellt hatten, waren sein Debüt und das seines Trainer-Vaters doch aufeinander gefallen.

Ivan Klasnic
Klasnic ist einer von sieben im Ausland geborenen Spielern. Der Linksfüßer kam 1980 in Hamburg zur Welt, spielte schließlich für den FC St. Pauli und wechselte 2001 zu Werder Bremen, wo er 2004 13 Treffer erzielte und auch den Meistertitel bejubeln durfte. Klasnic ist schnell, trickreich, auch in der Luft eine Macht und schießt seine Tore auch schon mal aus dem Nichts heraus. Der Sturm-Kollege von Dado Prso gehörte bei der EM 2004 dem kroatischen Kader an, wurde jedoch nicht eingesetzt. Insgesamt hat Klasnic 17 Treffer für Kroatien erzielt, die zwei Letzten beim Testspiel gegen Österreich. Um seinen Stammplatz muss Klasnic dennoch bangen, Teamchef Kranjcar zieht auch Balaban und Olic noch in Betracht.

Der Kader

Torf:– Tomislav Butina (FC Brügge/BEL), Stipe Pletikosa (Hajduk Split), Joey Didulica (Austria Wien/AUT)
Verteidigung: Robert Kovac (Juventus Turin/ITA), Stjepan Tomas (Galatasaray/TUR), Dario Simic (AC Milan/ITA), Mario Tokic (Austria Wien/AUT), Josip Simunic (Hertha Berlin/GER), Igor Tudor (Siena/ITA)
Mittelfeld: Jerko Leko (Dynamo Kiev/UKR), Jurica Vranjes (Werder Bremen/GER), Antony Seric (Panathinaikos/GRE), Niko Kovac (Hertha Berlin/GER), Marko Babic (Bayer Leverkusen/GER), Darijo Srna (Shakhtar Donetsk/UKR), Ivan Leko (FC Brügge/BEL), Luka Modric (Dynamo Zagreb), Niko Kranjcar (Hajduk Split)
Angriff: Ivan Klasnic (Werder Bremen/GER), Ivan Bosnjak (Dynamo Zagreb), Bosko Balaban (FC Brügge/BEL), Ivica Olic (CSKA Moskau/RUS), Dado Prso (Rangers/SCO) [GÜN]

Quelle: sportlive.at

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Was den Urlaub teuer macht

Erschienen in: Tourismus & Verkehr,Urlaub in Kroatien
Erschienen am: 29.05.2006

Im Forum gehört das Thema “Preise” zum Dauerthema. Kein Jahr wo nicht über die angeblichen Preiserhöhungen diskutiert wird. Dennoch bestätigen alle Fachzeitschriften das Kroatien im Vergleich zu allen anderen Urlaubsländern sehr günstig ist. Auch der Stern hat eine Untersuchung gestartet und dabei die tatsächlichen “Kostenfresser” im Urlaub herausgefunden.

Den vollen Artikel gibt es hier.

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Kroatien und Iran im WM-Test 2:2

Erschienen in: Sport
Erschienen am: 28.05.2006

In einem Test-Duell zweier Teilnehmer an der WM trennten sich Kroatien und der Iran 2:2 (1:1).
Dabei brachte Ali Karimi von Bayern München die Gäste in Osijek in der 21. Minute in Führung. Zehn Minuten später konnte Kroatiens Dado Prso ausgleichen.
Einen Abwehrschnitzer nutzte dann Arash Borhani (82.) zur erneuten Führung für den Iran. In der fünften Minute der Nachspielzeit bescherte Irans Keeper Ebrahim Mirzapour den Gastgebern durch ein Foulspiel noch einen Elfmeter, den Marko Babic von Bayer Leverkusen sicher verwandelte.

Quelle: Sport1.de

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Ex-Erfolgstrainer Kroatiens kehrt zurück

Erschienen in: Sport
Erschienen am: 27.05.2006

Miroslav Blazevic kehrt nach dem Abstieg mit Neuchâtel Xamax in die Challenge League in seine Heimat Kroatien zurück. Der 71-jährige Doppelbürger (Kro/Sz) wird in der kommenden Saison den NK Zagreb betreuen, der heuer den Klassenerhalt in der höchsten kroatischen Liga nur knapp schaffte. Blazevics letztes Engagement in Kroatien (bei Hajduk Split) hatte im September 2005 vorzeitig geendet. Blazevic erreichte mit kroatischen Fußball Nationalmannschaft im Jahre 1998 den 3. Platz bei der WM in Frankreich.

Quelle: espace.ch

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Geo Spezial über Kroatien

Erschienen in: Allgemein,Urlaub in Kroatien,Urlaubsregionen Kroatien
Erschienen am: 27.05.2006

In der Juni Ausgabe der Zeitschrift GEO gibt es ein großes Spezial über Kroatien. Die Beiträge sind sehr lesenswert.

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Deutschland verliert Tennis Finale gegen Kroatien

Erschienen in: Sport
Erschienen am: 27.05.2006

Titelverteidiger Deutschland ist im Finale des Arag World Team Cup in Düsseldorf an Davis-Cup-Sieger Kroatien gescheitert.

Im zweiten Match des Tages war Nicolas Kiefer beim 4:6, 4:6 gegen Ivan Ljubicic chancenlos. Alexander Waske hatte zuvor sein Auftakteinzel gegen den 2,08 Meter großen Ivo Karlovic trotz einer 3:0-Führung im zweiten Satz mit 6:7 (5:7), 4:6 verloren.
Deutschland kassierte damit nach sieben Siegen in Folge erstmals seit 2004 wieder eine Niederlage im Rochusclub.

Quelle: Sport1.de

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Kroatien fordert Distanzierung von Rolle im Krieg

Erschienen in: Wirtschaft und Politik in Kroatien
Erschienen am: 26.05.2006

Vor Anerkennung als unabhängiger Staat – Premier Sanader: “Wir werden die Vergangenheit nicht vergessen”
Der kroatische Premier Ivo Sanader fordert von Montenegro eine Distanzierung von der “Rolle bei der serbischen Aggression” gegen Kroatien. Prinzipiell sei die kroatische Regierung aber bereit, Montenegro gemeinsam mit der EU als unabhängigen Staat anzuerkennen. “Wir werden die Vergangenheit nicht vergessen, wünschen uns aber eine neue Zukunft des Friedens und der Stabilität in Südosteuropa”, sagte Sanader laut Medienberichten vom Donnerstag.

Sanader (Kroatische Demokratische Gemeinschaft/HDZ) begrüßte zudem, dass sich der montenegrinische Ministerpräsidenten Milo Djukanovic für die Rolle der Streitkräfte Montenegro im Krieg gegen Kroatien entschuldigt habe. Djukanovic hatte laut Medienberichten erklärt, dass die Montenegriner einen Fehler gemacht hätten, als sie an der Zerstörung Kroatiens mitgewirkten.

Nach Angaben der kroatischen Behörden dürfte sich der im Herbst und Winter 1991 seitens der damaligen jugoslawischen Streitkräfte auf dem weiteren Gebiet von Dubrovnik angerichtete Sachschaden auf 100 Million Euro belaufen. Die Regierung in Podgorica stellte im Vorjahr Schadenersatz-Zahlungen in Aussicht.

Der kroatische Präsident Stjepan Mesic hatte jedoch bereits im November 2003 erklärt, dass die montenegrinischen Behörden keine Verantwortung für den Beschuss von Dubrovnik trügen. “Für das Bombardement sind die Militärführung und (der damalige serbischer Präsident) Slobodan Milosevic verantwortlich”, erklärte Mesic.

Quelle: Standard.at

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Zagreb entschuldigt sich nachträglich bei Nikola Tesla

Erschienen in: Kunst & Kultur
Erschienen am: 25.05.2006

Interessanter Artikel, den ich heute bei den Yahoo! News entdeckt. Die Stadtverwaltung von Zagreb entschuldigt sich offiziell bei Nikola Tesla, dass sie sein Talent nicht erkannt hat. Und das 114 Jahre nachdem Tesla das elektrische Licht erfunden hatte. Mit 28 Jahren ist Tesla damals in die US gezogen, um dort seine Forschungen weiterzuführen. Dort wurde Tesla weltberühmt.

Den vollen Artikel auf englisch findet sich hier. 

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Croatia Blog - 03.04.2016
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